Freiberg - Silberstadt (Sachsen)

Artefakte - Denkmale deutscher Geschichte
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letzte Änderung: 17.07.2022

Freiberg hat einen Ruf über die Stadtgrenzen hinaus als Bergbaustadt. Erst bestimmten die Bergleute das Geschehen. Später etablierte sich die 1765 gegründete Bergakademie Freiberg, die inzwischen älteste noch bestehende montanwissenschaftliche Akademie der Welt.

Schacht Alte Elisabeth

Schacht Alte Elisabeth, Foto: Martin Schramme, 2015 Schacht Alte Elisabeth, Foto: Martin Schramme, 2015 Schacht Alte Elisabeth, Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2015

Freiberg war Deutschlands Silberstadt. Bergleute holten einst rund 8000 Tonnen des edlen Metalls aus dem sächsischen Untergrund. Die Stadt kann auf 800 Jahre Bergbautradition verweisen und hat eines der größten und ältesten Besucherbergwerke des Freistaates Sachsen. Auf einer Fläche von 30 Quadratkilometer erstrecken sich 1000 Erzgänge. Die Reste jener glorreichen Zeit sind teilweise erhalten und restauriert. So finden Besucher Freibergs die sehr schön hergerichtete Silbergrube "Alte Elisabeth", die heute zusammen mit der "Reichen Zeche" ein Lehr- und Forschungsbergwerk ist. Die Alte Elisabeth entstand 1670 durch den Zusammenschluss der Fundgruben Sanct Elisabeth und Heylige Dreifaltigkeit. Zuletzt diente der Schacht als Flucht- und Wetterschacht.

Reiche Zeche und Abrahamschacht

Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2022 Foto: Martin Schramme, 2022 Foto: Martin Schramme, 2022 Foto: Martin Schramme, 2022 Foto: Martin Schramme, 2022 Foto: Martin Schramme, 2022

Seit dem 12. Jahrhundert nahm der Bergbau in Freiberg eine wachsende Rolle ein. Silberfunde machten die Region interessant. Über die Jahrzehnte und Jahrhunderte entwickelte sich Freiberg zum Mekka des Bergbaus. Als die Spanier in Südamerika Silber entdeckten und nach Europa schafften, sank der Wert des Silbers aus Sachsen. 1765 bekam Freiberg seine Bergakademie und damit eine wichtige Institution der Bergbauforschung. 1913 endete der Bergbau vorerst. 1937 nahmen die Nazis die Gewinnung der Buntmetalle wieder auf. 1969 kam das endgütige aus. Der Bergbau lohnte einfach schon lange nicht mehr. Seit 2005 wird die Anlage als Lehr- und Forschungsbergwerk geführt.

Gustav Stölzner Nachf. Spritfabrik Freiberg (gegr. 1871)

Spritfabrik Freiberg, Foto: Martin Schramme, 2022 Spritfabrik Freiberg, Foto: Martin Schramme, 2022 Spritfabrik Freiberg, Foto: Martin Schramme, 2022 Spritfabrik Freiberg, Foto: Martin Schramme, 2022 Spritfabrik Freiberg, Foto: Martin Schramme, 2022

Am 13. November 1871 erfolgte die Gewerbeanmeldung der Spritfabrik Köhler & Stölzner in Freiberg (Sachsen). Hinter der Anmeldung steckten der Kupferschmied Carl Gottlieb Köhler und der Kaufmann Gustav Adolph Stölzner. Köhler war auf den Bau von kompletten Brennereianlagen für Spritfabriken spezialisiert und betrieb etliche Jahre in der Freiberger Innenstadt die G. C. Köhler Maschinen-, Kupfer- & Messingwaarenfabrik, Kesselschmiede & Eisengiesserei, die nach dem Verkauf als Maschinenbaubetrieb und Kupferschmiede unter dem Namen Leinhaas weiterarbeitete. Kaum vier Jahre später kamen Erweiterungsplanungen in die Freiberger Bauakten. Seit 1881 firmierte die Spritfabrik nur noch unter dem Namen Stölzner und stand im Wettbewerb mit starken Konkurrenten. 1882 standen die nächsten Erweiterungsarbeiten an. Köhler versuchte zwischenzeitlich sein Glück in der Schweiz. 1902 setzte man den Betrieb als Stölzner Gustav Nachf. Likörfabrik fort. Derweil betätigte sich das Unternehmen auch als Rektifikationsanstalt, führte also Gegenstromdestillationen durch, die ein Verfahren zur Auftrennung von Vielstoffgemischen ist.

Zentraläsche für den Bergbau, Flachsfabrik, Porzellanfabrik (1889-1999)

Foto: Martin Schramme, 2022 Foto: Martin Schramme, 2022 Foto: Martin Schramme, 2022 Foto: Martin Schramme, 2022

Das abgebildete Bauwerk ist der magere Rest einer viel größeren Industrieanlage, die erst dem Bergbau, dann der Flachsverarbeitung und schließlich der Porzellanherstellung diente. Für die Himmelfahrtfundgrube errichtete man 1888/1889 am abgebildeten Ort eine Zentralwäsche. Die Bergleute begehrten aus dem geförderten Erz Zinn zu separieren. Dazu brach man erst das Erz, um es dann zu Waschen. Beim Waschen machte man sich zu nutzen, dass sich Materialien unterschiedlicher Dichte in der Wäsche unterschiedlich verhielten. 1913 endete die Zeit der Erzwäsche. Der Umbau der Hauptgebäude zum heutigen Erscheinungsbild erfolgte 1921/1922 durch den Architekten Werner Retzlaff. Von 1920 bis 1927 nutzte die Firma Johannes Küchenmeister das zuvor entsprechend umgebaute Objekt für die Flachsfabrikation. Wieder verging einige Zeit bis die Werkstätte für wissenschaftliche Präzisionsinstrumente Max Hildebrandt ab 1936 hier ihre Arbeiten verrichtete. Im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) diente auch dieses Industrieobjekt der Rüstungswirtschaft, wobei auch KZ-Häftlinge zum Einsatz kamen. 1945 etablierte sich am Ort eine Porzellanfabrik. Dabei blieb es bis zum Ende der DDR 1989/1990. Nach der "Wende" ging es bis 1999 als Sächsisches Porzellanwerk Freiberg GmbH weiter.

Die Porzellanfabrik, ein Zweigbetrieb der Kahla AG, bestand seit 1906 in der Frauensteiner Straße und stellte unter anderem Hochspannungsisolatoren her. Später gehörte auch Haushaltsporzellan zur Produktpalette. Weil die Besatzungsmächte nach Ende des Zweiten Weltkrieges die alte Produktionsstätte in Beschlag nahmen, wurde die Produktion in die Himmelfahrtsstraße verlagert.

2022 lagen die Geschicke des Objekts in den Händen der SAXONIA Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH. Nach verschiedenen Untersuchungen und Konzeptstudien kam das unweigerliche Ende für das Kesselhaus, die Fondspritzerei, das Rundofenhaus und die Waggoneinhausung. Sie hat seit 2015 bis auf das Hauptgebäude alles abgerissen und ist dabei über die eigenen Pläne hinausgegangen. So ist 2021 auch die große Produktionshalle verschwunden. Von der seitens SAXONIA angekündigten "Revitalisierung der Industriebrache des ehemaligen Porzellanwerkes in Freiberg" ist zumindest aus Sicht des Industriedenkmalschutzes nicht viel übrig geblieben. Wie an so vielen Orten in Deutschland weicht stolze deutsche Geschichte einem Mischgebiet für Wohn-, Geschäfts- und Bürogebäude, dabei zeigten die jüngsten Entwicklung im Jahr 2022, dass sich Deutschland auf seine alten Stärken eines Wirtschaftsstandortes zurückbesinnen und die regionale Wirtschaft internationalen Abenteuern vorziehen sollte.

weitere Bilder vor dem großflächigen Abriss

Metallwarenfabrik „Alekto“ F. Arno Bauer (erbaut 1906, seit 1993 „Hotel Alekto“)

Metallwarenfabrik Alekto in Freiburg Sachsen, Foto: Martin Schramme, 2022 Foto: Martin Schramme, 2022 Foto: Martin Schramme, 2022

In der Zeit des Jugendstils und im Stile des Jugendstils erbaute man 1906 das repräsentative Gebäude einer Metallwarenfabrik/Besteckfabrik. "Alekto Bauer" stand am Dachfirst, wo heute "Alekto Hotel" steht. Alekto ist der Name einer Göttin aus der Mythologie des alten Griechenland. Übersetzt bedeutet Alekto "die niemals Rastende". Der Anklang an die griechische Mythologie setzt sich fort auf dem Dach des Bauwerkes mit einer Darstellung des Atlas, eines Titanen, der das Himmelsgewölbe stützt.

Haus von Malermeister Rudolf Karbe

Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014

An dem alten Handwerkerhaus in Freiberg (Sachsen) steht folgender Spruch: "Hier lebten darin als Besitzer: Johann Gottlieb Meyerer, Bergmann, von 1825-50 Johann Samuel Traugott Schröer, Bergmaurer, 1850-62 Traugott Lebrecht Veit, Maurersteiger, 1862-64 Friedrich Wilhelm August Zückmantel, Schmiedemeister, 1864-1906 Carl August Zwitscher, Schmiedemeister, 1906-39 Paul Edmund Zwitscher, Schmiedemeister. Seit 1939 Schmiedemeister Rudolf Karbe."

Betriebe in der DDR (1949-1990)
VEB Bergbau- und Hüttenkombinat "Albert Funk", Freiberg, Straße des Friedens 8
VEB Freiberger Asbest-, Glaswollspinnerei und Weberei (VEB Kombinat Glasseide Oschatz)
VEB Freiberger Präzesionsmechanik
VEB PAMA (Paschke Maschinenfabrik, heute: Pama Paper Machinery)
VEB Porzellanfabrik Freiberg
Hermann Kost Nachf. (Inhaber: R. Keller, Saatgut, Futtermittel, Pflanzen, Groß- und Einzelhandel, DSG-Auslieferungslager)
Rudolf Ullrich Lebensmittelgroßhandlung, Freiberg, Schützenstr. 1
Sachsenverlag Druckerei- und Verlagsgesellschaft mbH Werk Freiberg vorm. Ernst Mauckisch (angeschlossen der VOB (Z) Zentrag Berlin)
Versorgungskontor Leder Freiberg, Frauensteiner Str. 43

Wirtschaft in Freiberg (Sachsen) vor 1945
A. Bretschneider Grosses Lager in Kurz- und Galanteriewaren (gegr. 1857, wollene und baumwollene Strickgarne, Häkelgarne, Posamenten, Gummi- und Seidenbänder, Zwirne, Hosenträger, Scheuertücher, Rucksäcke, Haarschmuck, Damentaschen und Gürtel, Geschenkartikel, Lederwaren, Puppen, Spielwaren, Christbaumschmuck, Schulbedarfsartikel, Frisierkämme, Taschenmesser und Bestecks)
Adolph Schlegel Lederwaaren- und Etuis-Fabrik
A. Schippan & Co. Chemische Düngerfabrik Freiberg in Sachsen
August Hanusch Nachf. Erich Siemank Eier-Großhandlung und Kennzeichnungsstelle, Freiberg, Petersstr. 27
Blei-Industrie AG vormals Jung & Lindig
Blitz-Werk Elektro-Techn. Fabrik GmbH Freiberg
Bruno Schulze Nachfolger Lackfabrik Freiberg in Sachsen (gegr. 1873, Oel- und Spirituslacke aller Art für Industrie, Handel und Gewerbe, Spezialität: Hüttolin, Japan-Emaillelack weiß)
C.A. Wolf Rouleaux- und Vitragenleistenträger Freiberg
C. Heinrich Thiel Fabrik feinster Edelliköre, Freiberg, Berthelsdorfer Str. 3 (gegr. 1887)
Clemens Lindner Sonnen- und Regenschirmfabrik in Freiberg
E. Leinhaas Maschinenfabrik, Apparatebau-Anstalt, Giesserei, Dampfkesselfabrik
Elektrizitätswerk Freiberg (seit 1900, Beschluss 1894 eine elektrische Zentrale einzurichten, da es aktuell zwölf elektrische Einzelanlagen gibt, die rund 950 Verbraucher versorgen)
E. Paschke & Co. (gegr. 1855, Eisengießerei, Maschinenfabrik, Kesselschmiede)
Ernst Paul Börner Kolonialwaren-, Schokoladen- und Zuckerwaren-Großhandlung, Freiberg, Stollnhausgasse 15
Erwin Trillenberg Butter- und Schmalz-Großhandlung, Freiberg, Kontor und Lager: Wernerstr. 1, Kühlhallen: Wasserturmstr. 3 (Importeur ausländischer Schlachthaus-Produkte, Margarine, Milch, Fleischkonserven)
Erzgebirgischer Steinkohlen-Actien-Verein Freiberg und Leipzig
Feldmann & Gersten, Bau- und Kunsttischlerei, Glaserei, Freiberg, Schönlebestr. 16
Felix Grimmer Papierwarenfabrik, Freiberg, Olbernhauer Str. 40 (gegr. 1910, Buchdruckerei, Papiergroßhandlung, Tütenfabrik)
Freiberger Papierfabrik zu Weißenborn
Gebrüder Streubel Bürsten-, Pinsel- und Bürstenhölzer-Fabrik mit Dampfbetrieb, Freiberg (gegr. 1851, eigene Hölzerfabrik, Ausfuhr nach allen Erdtheilen)
Gustav Lewall, Hanfschlauch- und Gummiwarenfabrik, Fabrik Freiberg
H.A. Huelsenberg, Maschinenfabrik, Specialwerk für Dampfpumpen, Wassersäulenmaschinen und Wasserwerksanlagen, Freiberg in Sachsen (Produkte u.a.: Huelsenbergs directwirkende Expansions-Dampfpumpe = Marinepumpe)
Himmelsfürst Fundgrube, Bergwerk
Karl W. Neumann Formularverlag und Buchdruckerei, Freiberg, Hainichener Str. 42/Fischerstr. 7 (Druckerei für Handel, Industrie und Behörden, reklametechnische Beratungen)
Likörfabrik Schneider & Berger Freiberg
Metallwarenfabrik "Alekto" (Spezialfabrik für Bestecke in allen Stilarten, Hotel- und Tafelgeräte aus Alpacca und Alpacca-Silber, Musterlager in allen Weltplätzen)
Muldentalwerke Aktiengesellschaft in Freiberg
Münzbachhütte (von 1336 bis 1789)
Otto & Richter Freiberger Chemische Werke (gegr. 1892, Trikot-Wirkerei, Spezialität: Kunst-Seide)
Papierfabrik von Schmidt und Mehner bei Freiberg (eine der ältesten Papierfabriken Sachsens)
Paschke & Kästner Kesselschmiede, bis 1899 Umwandlung in E. Paschke & Co. (gegr. 1880 als Gießerei Tittel & Paschke, Gründungsgeschichte begann offenbar schon 1855, Weiterentwicklung als Maschinenbauer PAMA)
Paul Dietrich Gold- und Silberwaren, Metallgespinst- und Uniform-Effekten-Fabrik
Porzellanfabrik Kahla Zweigwerk Freiberg, Frauensteiner Str. 43-47 (1932 stillgelegt, Porzellane für alle chemisch-technischen Zwecke, Porzellane für die Kunstseide-Industrie und die Färberei, Walzen, hochfeuerfeste Porzellane, Freiberger Pyrometerrohre, Rohre und Schiffchen für Marsöfen)
R. Hänsel & Co. Corset- und Jupon-Fabrik mit elektrischem Betrieb, Fabrik, Obergasse 27 (gegr. 1901, Lieferanten fürstlicher Häuser)
R. Hoppe Wollwarenfabrik (Wollwarenfabrik: Frauenmütze, modische Kappen, Baby-Artikel, Weberei: moderne Seidenschals, Wollschals, Chenille-Tücher, Chenille-Schals, Chenille-Hauben und -Fachons, Wirkwaren: kunstseidene Wäsche, Charmeuse und Interlockwäsche, Röcke, Schlüpfer, Hemden, Nachthemden)
Richard Barth Cigarren-Fabrik Freiberg und Großhartmannsdorf in Sachsen
Robert Thomas Nachf. Kolonialwaren-Großhandlung und Kaffee-Großrösterei
Schlachthof Freiberg
Staatliche Hüttenwerke, Muldenhütten
Vordruckverlag Ernst Maukisch, Freiberg (gegr. 1847)
Wilhelm Göhlers Wittwe Forstwerkzeug-Fabrik (gegr. 1865, Wigöwi, älteste Spezialfabrik von Maschinen, Werkzeugen und Instrumenten für Forst- und Holzwirtschaft)

Eintrag im Brockhaus-Lexikon von 1894
Westlich der Freiberger Mulde am Münzbach, an den Linien Dresden-Chemnitz, Nossen-Bienenmühle und den Nebenlinien Freiberg-Großhartmannsdorf und Freiberg-Halsbrücke der Sächsischen Staatsbahnen. Post erster Klasse mit Zweigstelle, Telegraph, Fernsprecheinrichtung, Gasanstalt, zwei Wasserleitungen. Interessant ist die unweit der Halsbrücke gelegene, gut erhaltene Ruine der Altväterbrücke, einer alten Wasserleitung. Den Haupterwerbszweig bildet das Berg- und Hüttenwesen. Der Freiberger Bergbau besteht schon seit dem 12. Jahrhundert und hat (1524-1850) 2 Millionen Kilogramm Silber geliefert. 1888 gab es 58 Gruben in Besitz des Staates, von Gewerkschaften oder Privaten. In der Nähe befinden sich unter mehreren andern Anstalten zur Förderung des Bergbaus große Silberschmelzhütten und der zur Zuführung der Erze 1788 angelegte Kronprinzenkanal. Um die Seit den 1830er Jahren von den Gewässern überwältigten Erzreichtümer der Freiberger Gegend benutzen zu können, ließ die Regierung 1844 einen Stollen, den Rothschönberger Stollen, bauen, welcher das Wasser aus den tiefsten Gruben, besonders dem mächtigen Halsbrückener Gangzuge, in die Triebisch bei Rothschönberg abführt. Andere Industriezweige sind: Gold- und Silberspinnerei, Drahtflechterei, Eisengießerei, Maschinenbau, Flachsspinnerei, Gerbereien, Brauereien sowie Fabrikation von Chemikalien, Klavieren, mathematischen Instrumenten, Lederwaren, künstlichen Blumen, Düngemitteln, Cigarren, Pulver, Dynamit, Zündhözern, Strohhüten, Wollwaren, Papier und Treibriemen.

Charmeuse = hochwertiges, feines Seidengewebe, aus dem Wäsche und Mieder hergestellt werden
Chenille = Gewebe mit einer samtartigen Oberfläche, das aussieht wie eine Raupe
Jupon = eleganter, knöchellanger Damenunterrock

Quellen
albana-weggis.ch
albert-gieseler.de
alekto.de
chemie.de
freiberger-altertumsverein.de
freiepresse.de
picclick.de
saxonia-freiberg.de tu-freiberg.de

Links
Freiberg Porzellanfabrik
Freiberger Erzrevier

 

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